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ab 27.02.2015

Erziehungs-Führerschein: Hilfestellung oder Bevormundung?

Familie und Job unter einen Hut bringen, Grenzen setzen und gleichzeitig Geborgenheit vermitteln: Sind Mütter und Väter mit der Kindererziehung zunehmend überfordert? Darüber diskutiert das Notizbuch Freitagsforum und fragt, was Eltern helfen könnte, den Herausforderungen des Familienalltags besser gewachsen zu sein.


Immer mehr Grundschulkinder sind "schwer beschulbar" - das sehen der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sowie der Bayerische Elternverband (BEV) mit Sorge. Es mangele an Erziehungskompetenz, so die Beobachtung. Während früher die Bindung an die eigene Familie stärker war und Erziehungsmaßnahmen und -erfahrungen innerhalb der Familie weitergegeben wurden, sehen sich junge Eltern heute immer öfter mit der Erziehung ihrer Kinder allein gelassen, zumal die Anforderungen gleichzeitig immer höher werden.

Erziehungskurse für werdende Eltern?

BLLV und BEV fordern deshalb unter dem Stichwort ELFE (Eltern lernen früh Erziehen) die Einführung von (freiwilligen) Erziehungskursen für alle werdenden Eltern. Das Notizbuch Freitagsforum fragt nach: Wie kann so ein Führerschein diejenigen erreichen, die tatsächlich Hilfe brauchen? Kann man emotionale Bindung überhaupt erlernen? Welche anderen Maßnahmen könnten jungen Eltern helfen?
(Quelle: BR2 Notizbuch, vom 27.02.2015,  Beitragslänge: 24:56 min.)   

Der Beitrag zum Nachhören: Hier

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