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Unter dem Titel „Nein zur Genitalbeschneidung“ haben das Wiener Programm für Frauengesundheit, die MA 57 - Frauenbüro und das Frauengesundheitszentrum FEM Süd einen kurzen Film produziert, der sich an MultiplikatorInnen und Angehörige von Communities aus FGM-betroffenen Ländern wendet.

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) verursacht bei den betroffenen Mädchen und Frauen schwere körperliche und psychische Schäden, u.a. chronische Entzündungen, Harninkontinenz, Traumatisierung. In Österreich ist FGM strafrechtlich verboten. Es ist auch verboten, in Österreich lebende Mädchen im Ausland beschneiden zu lassen.

Film in sechs Sprachen informiert über FGM

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Genitalverstümmelung stellte die Stadt Wien einen Informationsfilm in sechs Sprachen online: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Nordsomalisch und Südsomalisch. Der Film „Nein zur Genitalbeschneidung“, produziert von Journalistin Edith Bachkönig, basiert auf einer Idee der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes Schweiz“.

Inhalt des Films

Eine Gynäkologin erläutert in dem Film die gesundheitlichen Folgen für betroffene Frauen. Zwei Väter afrikanischer Herkunft erklären, dass sie ihre Töchter vor FGM bewahren möchten. Ebenso kommen islamische und christliche ReligionsvertreterInnen zu Wort, die diese Praktik als nicht mit ihrer Religion vereinbar ablehnen. Auch die Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bezieht Stellung für Frauenrechte als Menschenrechte: „Mit diesem Film wollen wir die Menschen ermutigen, sich in ihrem Umfeld und in ihren Familien gegen die Weiterführung dieser grausamen und gesundheitsschädigenden Praktik stark zu machen. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Religionsgemeinschaften und auch der Männer“, sagt Sonja Wehsely.

Der Film bildet ein weiteres Glied in der Kette an Aktivitäten, die die Stadt Wien für Prävention von FGM und zur Betreuung und medizinischen Versorgung von FGM-Betroffenen entwickelt hat.


Die Filme sind auf dem You Tube – Kanal „Frauengesundheit – Wien“ sowie auf wien.at abrufbar:

YouTube: Hier
wien.at: Hier

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