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Als Interessensvertretung der Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt in Rheinland-Pfalz sprechen wir uns gegen die Beendigung des Fonds Sexueller Missbrauch im April 2016 aus und schließen uns der Stellungnahme des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des Sexuellen Kindesmissbrauchs und des Betroffenenrates hierzu an.

Ende 2011 sprach der Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch die Empfehlung aus, ein Ergänzendes Hilfesystems für diejenigen einzurichten, die in ihrer Kindheit bzw. Jugend sexuellen Missbrauch erlitten haben und noch heute an diesen Folgewirkungen leiden. Dieser Empfehlung folgend wurde zum 1. Mai 2013 der Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) im familiären Bereich und das Ergänzende Hilfesystem (EHS) im institutionellen Bereich eingerichtet. Das Ergänzende Hilfesystem gewährt Hilfen in Form von Sachleistungen, die dazu dienen sollen, heute noch existierende Folgen des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit oder Jugend abzumildern beziehungsweise auszugleichen. Die Leistungen werden ergänzend gewährt, das heißt nur dann, wenn ein gesetzliches Leistungssystem (zum Beispiel Krankenkasse, Jobcenter) die Leistung nicht oder nicht mehr finanziert.

Stellungnahme: Download

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