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ab 20.01.2015

Mit Baby in Burma: Wo Kinder alles dürfen

Nein sagen, Grenzen setzen: Das ist wichtig, wenn man ein Kind erzieht, dachte ich. Die Burmesen zeigen mir, dass es auch anders geht. "Wir reisen seit beinahe einem Jahr in der Elternzeit durch Südostasien, und wir sind mittlerweile daran gewöhnt, dass die Menschen unseren Sohn bestaunen und feiern wie einen Star. "


Morgens, kurz nach sechs. Thaung Hlaing, 62, klettert vor uns über Steinstufen und eine Holzleiter die Pagode hinauf. Dann stehen wir auf einem Sims, der kaum breiter ist als unsere Füße. Am Horizont schimmert es hell. Hunderte Tempel und Stupas ragen aus der kargen Ebene von Bagan. Wie filigrane Glocken zeichnen sich ihre Silhouetten gegen den Morgenhimmel ab.

Thaung Hlaing ist Pagodenwächter und wartet mit uns auf den Sonnenaufgang. Sein rundes, freundliches Gesicht späht hinter ein paar Ziegelsteinen hervor, er winkt, seine Augenbrauen hüpfen auf und ab. Burmesisches Unterhaltungsprogramm für Tom, 16 Monate, der in der Trage auf meinem Rücken sitzt und lacht.
(Quelle: Spiegel Online, v. 20.01.2015, Autorin: Heike Klovert)

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