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Erhebung zu häuslicher GewaltBundesfamilienministerium und Bundeskriminalamt stellen erstmalig Zahlen vor.

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch haben zum ersten Mal eine Statistik vorgelegt, die veranschaulicht, in welchem Umfang und welchen Ausprägungen Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei bekannt wird. Demnach wurden im Jahr 2015 insgesamt 127.457 Personen Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking, davon knapp 82 Prozent Frauen.
Frau Schwesig machte deutlich, dass es besonders wichtig sei, Opfern eine Stimme zu geben „Häusliche Gewalt gegen Frauen, gegen Männer, gegen Kinder ist keine Privatsache. Es ist eine Straftat – und sie muss entsprechend verfolgt werden. Gewalt, die oft in den eigenen vier Wänden stattfindet, also an einem Ort, wo man sich eigentlich sicher fühlen sollte – ist leider für viele Frauen Realität. Dieses Tabu, darüber nicht zu sprechen, muss weiter gebrochen werden.“


„Aktionsplan im Dialog“ – Netzwerkkonferenz des BMFSFJ in Berlin

Mit dem Aktionsplan 2011 zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung hat die Bundesregierung vor fünf Jahren eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Schutz von Kindern und die Unterstützung für Betroffene zu verbessern. Anlässlich des 2. Europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch fand nun am 17. und 18. November 2016 die Netzwerkkonferenz „Aktionsplan im Dialog“ im Umweltforum in Berlin statt. Zum zweiten Mal nach der Auftaktveranstaltung 2012 waren die Kinderschutz-Zentren als enger Kooperationspartner an der Konferenz beteiligt, diesmal in einer Projektgruppe zusammen mit ECPAT Deutschland. Rund 180 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutierten an den beiden Tagen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen mit Blick auf die Fortschreibung des Aktionsplans. Mit dabei war auch eine Jugenddelegation von 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz unterschiedlichen Jugendgruppen, die als Expertinnen und Experten in eigener Sache aus ganz Deutschland anreisten und mitdiskutierten. Ihre Sicht auf die Veranstaltung haben sie in einer Videoreportage festgehalten.
 

Fachkongress zum Thema Psychisch kranke Eltern am 23./24. März 2017 in Mainz

Unser erster Fachkongress im Jahr 2017 dreht sich um psychisch kranke Eltern und Risikofaktoren für ihre Kinder. Welche Facetten psychischer Erkrankungen gibt es, welche Auswirkungen haben diese auf das Kindeswohl, und wie sehen Hilfe- und Unterstützungsangebote aus? Dies sind nur einige der Fragen, die wir in Vorträgen, Foren und Workshops genauer beleuchten wollen. Also, tragen Sie sich den 23./24. März 2017 schon mal in Ihren Kalender ein. Wir informieren Sie, sobald Sie sich online anmelden können. Bis bald in Mainz!

Neue Broschüre zum Thema Adoption

Ein Kind zur Adoption freizugeben, ist für betroffene Eltern eine schwierige und schmerzhafte Entscheidung. Häufig reagieren Familie, Freunde und Bekannte mit Unverständnis und Ablehnung, was den Leidensdruck der Eltern zusätzlich verstärkt. Das Bundesfamilienministerium widmet sich dem Thema nun mit der Broschüre „Blickwechsel Adoption“, mit dem Ziel, Betroffenen eine Stimme zu geben und der gesellschaftlichen Tabuisierung entgegenzuwirken. Es kommen sowohl abgebende Mütter als auch Adoptiveltern und -kinder sowie Expertinnen und Experten zu Wort, die ihre Erfahrungen schildern.
Broschüre: Hier

 

Erste Kurstermine für 2017 sind da

Auch in 2017 halten wir wieder eine große Auswahl an beruflichen Fort- und Weiterbildungsangeboten für Sie bereit. Neben altbewährten Weiterbildungen wie die „Fachkraft im Kinderschutz“ oder „Fachberatung im Kinderschutz“ gibt es ebenso Neuheiten im Programm, wie zum Beispiel den zweitägigen Praxisworkshop „ Partizipation und Beschwerdemanagement in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe“. 
Momentan geben wir unserem Programmheft noch den letzten Schliff, aber auf unserer Internetseite gibt es schon jetzt die Möglichkeit, sich für einzelne Kurse anzumelden. Zu unseren aktuellen Kursterminen geht’s hier, das Programmheft 2017 folgt in Kürze. Wir freuen uns auf Sie!

Masterstudiengang „Kinderschutz“ an der Alice Solomon Hochschule Berlin

Bewerbungen können ab jetzt eingereicht werden.
Seit Frühjahr 2015 bietet die Alice Salomon Hochschule (ASH Berlin) den weiterbildenden Masterstudiengang „Kinderschutz – Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz“ an. Das Teilzeitstudium richtet sich an Praktiker(innen) der Sozialen Arbeit, des Gesundheitssystems sowie des Bildungswesens, die mit Frühen Hilfen und/oder Kinderschutz befasst sind. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester hat nun begonnen und läuft noch bis zum 15. Februar 2017.
Weitere Informationen finden Sie
 hier.


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