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ab 29.03.2016

Broschüre: „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt handeln". Leitfaden für Leitung und Praxis in Krankenhäusern zu Versorgung von gewaltbetroffenen PatientInnen

Gewalt an Frauen und ihren Kindern als Schwerpunkt des Leitfadens. Aufgrund des hohen Ausmaßes von Gewalt an Frauen und den Auswirkungen auf die Kinder, setzt die vorliegende Publikation den Schwerpunkt auf diesen Bereich von Gewalt. Dem Zusammenhang von Frauenmisshandlung und Kindesmisshandlung wird Rechnung getragen.


Das Gewaltschutzgesetz hat 1997 mit seinem Grundsatz „Wer schlägt, der geht“ ein klaresgesellschaftliches Zeichen gesetzt, dass häusliche Gewalt keine Privatangelegenheit ist und ein umfassendes Unterstützungsangebot für Betroffene geschaffen.  Seither wurde nicht nur das Gewaltschutzgesetz laufend verbessert, sondern es wurden viele darüber hinausgehende gesetzliche und begleitendende Maßnahmen zum Schutz von Gewalt gegen Frauen gesetzt. Gewalt verletzt und macht krank. Die Folgen sind enorm und reichen von körperlichen Verletzungen bis hin zu psychischen Erkrankungen. Fast jede 3. Frau wendet sich nach erlittener Gewalt an Einrichtungen des Gesundheitssystems. Sie sind oftmals die einzige Anlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen. Gesundheitseinrichtungen sind damit wichtige Partnerinnen bei der Verhinderung und Prävention von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt. Sie können die erste Brücke zu Opferschutzeinrichtungen und zu polizeilichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen sein. Daher ist es wichtig, dass Gewaltprävention im Gesundheitswesen mehr und mehr zur Routine wird. MitarbeiterInnen im Krankenhaus sollten wissen, was zu tun ist, wenn sie bei PatientInnen Verdacht auf Gewalt haben. Um richtig reagieren zu können, brauchen MitarbeiteriInnen klare Signale und Rückhalt von der Führungsebene. 

Der vorliegende Leitfaden richtet sich daher vor allem an Führungskräfte in Krankenanstalten und wurde im Rahmen der Kamppagne „Gewalt FREI LEBEN“ in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Krankenanstalten entwickelt. Er soll Führungskräften helfen, die festgehaltenen Standards und Richtlinien für MitarbeiterInnen über die bestmögliche Versorgung von Gewaltopfern  zu implementieren. Dieser Leitfaden soll eine wertvolle Unterstützung dabei sein, Gewaltprävention als Qualitätsstandard im Krankenhaus und anderen Gesundheitseinrichtungen zu implementieren und damit nachhaltig sichern zu können.

Broschüre lesen/ herunterladen: Hier

Herausgegeben von: Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, Wien, 2015

„GewaltFREI LEBEN"
Kampagne zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern Frauenhelpline gegen Gewalt
(anonym und mehrsprachig) 0800 222 555

 

Weitere Informationen zur Kampagne „GewaltFREI LEBEN":

www.gewaltfreileben.at

www.facebook.com/gewaltfreileben

twitter.com/gewaltfreileben

 

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