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Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock zeigt dies. Bei 2000 Erwachsenen wurde die Stimmung mehrere Jahre vor, sowie nach der Geburt ihres ersten Kindes anhang einer Glücksskala erfasst und verglichen. Es stellte sich heraus, dass das Glücksgefühl bei den meisten wesentlich abgenommen hatte. Nur 30 Prozent der Befragten gaben an nicht weniger glücklich zu sein.
"Babys sind stressig, keine Frage. Wie man die erste Zeit bewältigt, ist abhängig davon, wie sehr sich die Eltern unterstützen und wie viel Hilfe sie kriegen", sagt Karl Heinz Brisch, Experte für Bindungsstörungen am Haunerschen Kinderspital der Uni München. "Ist die Mutter niedergeschlagen, geht es dem Vater schlechter, das Baby bekommt die miese Stimmung mit und weint und schreit öfter." Schaukeln sich die negativen Gefühle hoch, kann es zum fatalen Eindruck der Eltern kommen: Das Baby ist schuld an unserem Unglück. Um Verzweiflung, Stress und Missbrauch bei jungen Eltern zu verhindern, hat Brisch ein Kursprogramm ins Leben gerufen, in dem Eltern während der Schwangerschaft auf Probleme nach der Geburt vorbereitet werden.
(Quelle: SZ online, 05.08.15, von Werner Bartens)

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