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Jeden Dienstag stand "Babywatching" auf dem Stundenplan. Nun heißt es Abschied nehmen. Denn Anna ist mittlerweile ein Jahr alt. Damit endet das "Babywatching" in der Klasse 3B.

 

Betrübte Kindermienen - bis Anna kommt

Vor dem letzten Termin herrscht in der 3B eine leicht betrübte Stimmung. Denn die Kinder wissen: Heute kommt Anna ein letztes Mal zu ihnen in den Unterricht. "Das ist so schade. Wir haben immer so viel Spaß gehabt mit Anna", stellt ein Junge fest und viele seiner Mitschüler nicken traurig. Genau in diesem Moment klopft es an der Tür. Anna kommt! Mit dabei sind auch Papa Lukas und Mama Jessica, die sofort von den Schülern umringt werden. Von trauriger Abschiedsstimmung ist vorerst nichts mehr zu spüren.

 

Neues Baby ist "in Arbeit"

Die kleine Anna ist im letzten Jahr nicht nur gewachsen, sondern vor allem auch immer selbstständiger geworden. Sie weiß genau, was sie will. Aber eben auch, was sie nicht will. An Papas Hand wird heute das Klassenzimmer erkundet. Die Schülerinnen und Schüler sitzen im Stuhlkreis und beobachten das Vater-Tochter-Gespann. Projekt-Betreuer Christoph Moormann stellt immer wieder Fragen in die Runde: "Was macht die Anna da?", "Wie verhält sich denn der Papa?" oder "Wie fühlen sich die beiden wohl gerade?" Nach jeder Frage schnellen die Finger in die Luft. Alle Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache. Lehrerin Heike Spoo-Keßling erstaunt es jedes Mal aufs Neue, wie gut sich die Kinder beteiligen. "Das ist nicht immer so im Unterricht. Ganz im Gegenteil", so die Lehrerin. Außerdem seien die Kinder viel rücksichtsvoller untereinander geworden. Ihr persönliches Fazit fällt daher ausgesprochen positiv aus: "Ich würd's sofort wieder machen!" Genau das ist an der Franz-Hecker-Grundschule geplant: Im nächsten Schuljahr soll das Projekt weitergehen. Dann allerdings mit einer neuen dritten Klasse - und natürlich einem neuen Baby. "Aber das ist noch in Arbeit", lacht Spoo-Keßling.

 

Andere Schulen wollen nachziehen

Auch Projektleiter Moormann ist begeistert, wie gut das "Babywatching" angenommen wurde. Eltern, Lehrer, Schüler - durch die Bank seien alle zufrieden gewesen. Und das Interesse an dem Projekt wird immer größer, auch weit über die Grenzen von Osnabrück hinaus. Diverse andere Schulen und Kindergärten wollen nachziehen, so Moormann: "Man kann also sagen: Die Norddeutschland-Premiere ist gelungen." » mehr

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