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Ein deutliches Plus gab es vor allem bei den Verordnungen für Zehn- bis 14-Jährige. Der Autor Gerd Glaeske spricht in diesem Zusammenhang von einer „besorgniserregenden Entwicklung".

Vergleiche man den Trend der vermehrten Verschreibung von Antipsychotika mit anderen Psychopharmaka, so findet sich im genannten Zeitraum eine vergleichbare Zunahme bei der Verordnung von ADHS-Medikamenten und Antidepressiva für Kinder und Jugendliche um etwa 50%, während der verordnete Anteil aller Psychopharmaka insgesamt nur um ca. 10% anstieg.
Die Ursachen für die signifikante Zunahme von AP-Verschreibungen in Deutschland seien vielfältig, so die Autoren, und aus den vorhandenen Sekundärdaten nur mit Einschränkungen abzuleiten.
Eine mögliche Erklärung sehen Glaeske und Schicktanz in einer Zunahme psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen im Untersuchungszeitraum."

Barmer GEK Arzneimittelreport 2013 (siehe Seiten 157-174): Download
 
(vgl. BARMER GEK (Hrsg.) (2013). Barmer GEK Arzneimittelreport 2013. Auswertungsergebnisse der BARMER GEK Arzneimitteldaten aus den Jahren 2011 bis 2012.

Online unter: http://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Archiv/2013/130611-Arzneimittelreport/teaserlink-PDF-Arzneimittelreport-2013,property=Data.pdf  (Stand: 24.06.2013).)

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