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Die Marienschule bildet die angehenden Sozialassistenten, Erzieher, Heilerziehungspfleger und Heilpädagogen im Baby-Watching, dem genauen Beobachten von Säuglingen und Kleinkindern, aus - und ist somit bundesweit die erste Ausbildungsstätte, die das B.A.S.E.-Programm des Münchner Arztes und Universitätsprofessors Karl Heinz Brisch in ihr Konzept aufgenommen hat. B.A.S.E. steht für "Baby-Beobachtung im Kindergarten und in der Schule gegen Aggression und Angst zur Förderung von Sensitivität und Emoathie". Das hat einen ernsten wissenschaftlichen Hintergrund: Nach der Theorie des amerikanischen Forschers Henri Parens sind Aggressionen auf massive Zurückweisung und Missachtung von frühkindlichen Bedürfnissen sowie mangelhaftes Einfühlungsvermögen zurückzuführen. Daran setzt die Empathieschulung des Münchner Universitätsprofessors mit dem "B.A.S.E."-Konzept an, das bereits in Kindertagesstätten und Grundschulen als Präventionsprogramm angeboten werde: Eine Mutter kommt mit einem Baby für die Dauer von einem Jahr einmal in der woche in die Kindergartengruppe oder in die Schulklasse. Im Stuhlkreis erleben die kinder, wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es frei laufen kann. So lernen sie durch die wöchentliche Interaktion, sich in die Emotionen unf die Motivationen von Mutter und Kind immer besser einzufühlen. Insbesondere für Einzelkinder ist dies die erste und oft einzige Möglichkeit, die Meilensteine der Entwicklung eines Babys kontinuierlich zu beobachten.
(Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung vom 10.12.14

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