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„Täglich werden 30 000 bis 40 000 kinderpornografische Inhalte im Internet abgerufen“, sagt Dr. Brigitte Bosse, Leiterin des Traumainstituts Mainz. Viele Opfer solcher Gewalt leiden unter einer dissoziativen Identitätsstörung: „Die Kinder werden dressiert und trainiert, bis sie ,benutzbar‘ sind. Menschen, die in jungen Jahren mit einer solchen Maximalgewalt konfrontiert wurden, sperren ihre Erfahrungen weg. Sie können sie nicht in ihre eigene Person integrieren und bilden weitere Persönlichkeiten in ihrem Inneren aus.“

Möglichkeiten der Therapie

Das hochaktuelle Thema wird am 28. und 29. März Gegenstand zahlreicher Fachvorträge und Diskussionen im Schloss Waldthausen sein. Geplant sind rund 20 Workshops in drei Blöcken. „Themenschwerpunkte werden die Diagnostik der dissoziativen Identitätsstörung, die Entschädigung der Opfer und psychotherapeutische Vorgehensweisen sein“, so Brigitte Bosse. Aber auch über die rechtlichen Möglichkeiten der Opfer und Tätertherapien soll gesprochen werden. » mehr

(Quelle: Allgemeine Zeitung, Mainzer Nachrichten, von Von Anna Steiner)

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