09.11.-11.11.2017

ESTD Kongress, Bern: "Körperlicher und sexueller Missbrauch bei Kindern und Erwachsenen: Herausforderungen für Therapie, Prävention und Justiz"

Missbrauch und Vernachlässigung stellen für Therapie, Prävention und Justiz eine grosse Herausforderung dar. Zum weltweit ersten Mal findet deshalb ein interdisziplinärer Kongress statt, der sich an Fachleute aus Therapie, Beratung, Prävention, Polizei, Justiz und anderen interessierten Fachkreisen wendet. Angeboten werden Workshops, Vorträge, und Symposien zu Psychotherapie, Ermittlungen, Präventionsarbeit und vielen weiteren wichtigen Themen.

Save the Date!

ESTD Kongress

9. - 11. November 2017
Kursaal Bern

 

Plenarvorträge (9. - 11. November 2017):

 
  • Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Zürich: "Trauma und Dissoziation im neuen ICD-11 - Implikationen für Therapie, Prävention und Justiz", Link

  • Prof. Alexis Jay, UK: "Rotherham und andere Skandale mit sexuellem Missbrauch: was Therapie, Prävention und Justiz lernen können", Link

  • Prof. Chris Brewin, UK: "Recovered Memories vor Gericht: Implikationen für Therapie, Prävention und Justiz", Link

  • Prof. Wolfgang Berner, BRD: "Sexueller Missbrauch: wer sind die Täter?", Link

  • Prof. Pumla Gobodo-Madikizela, Südafrika: "Restoring Humanity in the Aftermath of Trauma", Link

Zwischen den Plenarvorträgen (Englisch mit Simultanübersetzungen) finden Symposien und Workshops (Englisch, Deutsch, Französisch) statt.

"Call for Abstracts" und Registration beginnen am 1. November 2016.

 

 

Workshops vor der Konferenz (Preconference workshops):

 

Mittwoch, 8. November 2017:

  • Prof. Dr. Karl Heinz Brisch, Universität München, Deutschland: "Adverse traumatic childhood experiences and Attachment: SAFE ® - Secure Attachment Family Education. A preventive program to promote secure attachment between parents and child. Special focus on parents with PTSD and dissociation" (Englisch), Link

  • Prof. Thierry Pham, Université de Mons, Belgien: "La victime chez l'agresseur : Stress traumatique et comportement violents " (Französisch) Link


Donnerstag, 9. November 2017, 9.30 - 17.30h

  • Dolores Mosquera, Institute for the Study of Trauma and Personality Disorders (INTRA-TP), A Coruña, Spanien: "Adverse childhood experiences and attachment: treatment with EMDR", (Englisch), Link

  • Ellert R.S. Nijenhuis, PhD, Niederlande: "Enactive Trauma Therapy for Complex Dissociative Disorders", (Englisch), Link


  • Kirsten Böök, Oberstaatsanwältin, Staatsanwaltschaft Braunschweig, Deutschland: "To press charges or to remain silent after sexual violence: the difficult dilemma for victims and their therapists" (Englisch), Link

  • Regula Schwager, Psychotherapeutin Zürich & Winterthur, Adrian Kägi, Jurist, Staatsanwalt Zürich: "Opfer von Straftaten: Wie lassen sich die Bedürfnisse Traumatisierter mit den Anforderungen eines Strafverfahrens vereinbaren?" (Deutsch), Link 

     
    Die "Preconference Workshops" können auch ohne Teilnahme am Kongress gebucht werden. Anmeldungen sind möglich ab 1. November 2016.

     

 

Kongresssprache ist Englisch. Die Plenarvorträge werden auf Deutsch und Französisch simultanübersetzt. Symposien und Workshops werden in Englisch, Deutsch und Französisch angeboten. Dadurch ist es möglich, den gesamten Kongress sowohl in Deutsch, Französisch und Englisch zu verfolgen.

Reservieren Sie sich deshalb 7. - 11. November 2017 in Ihrer Agenda!

Weitere Informationen finden Sie auf www.estd2017.org