ab 11.03.2016

Sueddeutsche Zeitung: „Anzeigenaktion "5 Jahre Fukushima - 30 Jahre Tschernobyl“ großer Erfolg!/ plus IPPNW Report

Die Anzeigenaktion "5 Jahre Fukushima - 30 Jahre Tschernobyl: Leben mit den Atomkatastrophen" war ein großartiger Erfolg. Am 11. März gab es eine ganzseitige Anzeige in der Süddeutschen Zeitung . PD Dr. med K.H. Brisch hat zusammen mit 2.314 Ärztinnen und Ärzte sowie Förderinnen und Förderer der IPPNW den Text mitgezeichnet!

Anzeige in der SZ: Download


"ippnw report"

Die Information der IPPNW

1. Auflage, Feb 2016,

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung » mehr

 

Empfehlung zu dem Thema: „Maulkorb für die WHO"

Die gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima werden von offizieller Seite verharmlost, sagt der Mediziner Alex Rosen. Die Atomkraft-Lobby sei zu stark

Erschüttert schaute die Welt auf die Katastrophe von Fukushima. Wie sicher sind unsere Atomkraftwerke wirklich? In Deutschland wurde ein neuer Ausstieg beschlossen. Andere Länder, etwa Japan, glauben an die Zukunft der Atomkraft. Sie haben wenig Interesse an Zahlen zu den Gesundheitsschäden durch die Reaktorkatastrophe - und sie setzen internationale Organisationen unter Druck.

der Freitag: Herr Rosen, Sie arbeiten für die atomkraftkritische Ärzteorganisation IPPNW und befassen sich mit den Folgen von Fukushima. Der Unfall ist nun genau fünf Jahre her. Aber wer wissen will, wie viele Menschen an der Strahlung erkrankt sind oder noch erkranken werden, findet keine offiziellen Zahlen. Warum?

Alex Rosen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Kollektivdosis an radioaktiver Strahlung geschätzt, der die Menschen in Japan ausgesetzt sind. Die Berechnung, was das konkret für die Gesundheit der Leute bedeutet, die überlässt sie anderen. Wir haben das mal gemacht und kommen auf 22.000 bis 66.000 zusätzliche Krebsfälle. Die WHO-Ausgangsdaten sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da wurde viel unterschätzt. » mehr

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